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DrumBeats VR trommelt auf der PS VR2 - Kurztest

Veröffentlicht am 21.03.2026 um 02:04 Uhr

Mit DrumBeats VR bekommt die PlayStation VR2 frischen musikalischen Nachschub und erweitert ihr Portfolio um ein Spiel, das deutlich mehr sein will als ein klassischer Rhythmus-Titel. Seit dem Release am 6. März 2026 ist der Titel nun auch auf Sonys aktueller VR-Plattform verfügbar und richtet sich vor allem an Spieler:innen, die nicht nur im Takt Knöpfe drücken, sondern wirklich selbst aktiv Musik machen möchten. Bereits auf anderen VR-Plattformen (MetaQuest, SteamVR) konnte sich das Spiel eine kleine, aber engagierte Community aufbauen, und genau dieses Konzept bringt es nun auch auf die PS VR2.

Im Gegensatz zu vielen bekannten Genre-Vertretern setzt DrumBeats VR nicht auf abstrakte Symbole oder einfache Eingaben, sondern stellt euch ein vollständiges virtuelles Schlagzeug-Set vor die Nase. Mit den Sense-Controllern übernehmt ihr die Rolle eines echten Drummers und schlagt im Takt der Musik auf Trommeln und Becken ein. Das Spielgefühl geht dadurch spürbar in Richtung Simulation, ohne dabei Einsteiger:innen zu überfordern. Vielmehr entsteht eine interessante Mischung aus zugänglichem Gameplay und einem überraschend authentischen Musikgefühl, das gerade in VR besonders gut zur Geltung kommt.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei die physische Komponente. Jede Bewegung wird direkt umgesetzt, jeder Schlag fühlt sich durch das präzise Tracking der PS VR2 nachvollziehbar an. Unterstützt wird das Ganze durch das haptische Feedback der Controller, das dem Spiel eine zusätzliche Ebene an Immersion verleiht. Zusammen mit der flüssigen Darstellung und der starken visuellen Präsenz entsteht so ein Erlebnis, das Spieler:innen schnell vergessen lässt, dass sie sich eigentlich im Wohnzimmer befinden.

Auch beim Umfang versucht DrumBeats VR, möglichst viele Spielertypen abzuholen. Die enthaltene Songauswahl deckt verschiedene Musikrichtungen ab und ist so gestaltet, dass sowohl Neulinge als auch erfahrene Rhythmus-Spieler:innen auf ihre Kosten kommen. Besonders interessant ist jedoch die Möglichkeit, eigene Songs ins Spiel zu integrieren. Dadurch entwickelt sich der Titel über die vorgegebene Trackliste hinaus und wird zu einer Art offener Plattform, auf der ihr eure eigene musikalische Reise gestalten könnt. Dieser Aspekt hebt das Spiel deutlich von vielen Konkurrenten ab und sorgt langfristig für Motivation.

Darüber hinaus verfolgt DrumBeats VR einen Ansatz, der über reines Entertainment hinausgeht. Das Spiel versteht sich teilweise auch als kreatives Werkzeug und Lernhilfe. Ihr trainiert ganz nebenbei euer Rhythmusgefühl, verbessert eure Koordination und bekommt ein Gespür dafür, wie Schlagzeugspielen funktioniert. Gerade für Einsteiger:innen kann das ein spannender Einstieg in die Welt der Musik sein.

Der Release auf der PlayStation VR2 kommt zudem zu einem Zeitpunkt, an dem das Genre frische Impulse gut gebrauchen kann. Während einige bekannte Rhythmusspiele zuletzt eher stagnieren, bringt DrumBeats VR eine neue Perspektive ins Spiel und zeigt, welches Potenzial in der Kombination aus VR-Technologie und musikalischer Interaktion steckt. Es ist weniger ein klassisches Highscore-Spiel und mehr eine Erfahrung, bei der Gefühl, Timing und Ausdruck im Vordergrund stehen.

Fazit

Unterm Strich präsentiert sich DrumBeats VR als spannender Genre-Mix, der sowohl als Spiel als auch als kreative Plattform funktioniert. Wenn ihr Lust habt, in VR wirklich aktiv zu werden, um selbst den Takt vorzugeben, könnte dieser Titel genau das Richtige für euch sein.