Review

The Inpatient

Veröffentlicht am 25.01.2018

The Inpatient

Die VR Horror Vorgeschichte von Until Dawn.

60 Jahre vor Until Dawn dürft ihr euch in The Inpatient in das Blackwood P*nes Sanatorium begeben. Ob Supermassive Games es geschafft hat ein VR Erlebnis im Until Dawn Universum zu kreieren, erfahrt ihr in diesem Review.

The Inpatient

Pro

  • Verschiedene Enden und Möglichkeiten erhöhen Wiederspielwert
  • Grafik
  • Gute Sprachsteuerung

Contra

  • Ein Spieldurchgang kann relativ kurz sein
  • Teilweise unpräzise und langsame Steuerung

Auf in die Grusel Anstalt

Willkommen in Blackwood P*nes Sanatorium, ihr erwacht in der Anstalt und könnt euch an gar nichts erinnern. Allerdings bereites während der ersten Behandlung seht ihr einen ersten Erinnerungsfetzen. Nun gilt es herauszufinden warum ihr hier seid und was eigentlich passiert ist. Dies alles geschieht 60 Jahre vor Until Dawn, daher dürfte die Anstalt Einigen bereits bekannt sein, kann aber auch ohne Vorwissen erkundet werden.

Gameplay & Steuerung

Nachdem ihr euch für einen weiblichen oder männlichen Charakter entschieden habt, könnt ihr diesen mit dem Controller oder Move steuern. Eine Taschenlampe steuert ihr so z.B. mit der Bewegung des Controller oder Move während ihr euch durch die Anstalt bewegt. Zusätzlich könnt ihr die optionale Sprachsteuerung aktivieren, damit könnt ihr statt Antworten auszuwählen einfach nachsprechen. Dies funktioniert überraschend gut und ist eine nette Alternative. Das Gameplay besteht zum größten Teil daraus Antworten zu wählen sowie die Anstalt zu Fuß zu erkunden und nach Hinweisen zu Erinnerungen zu durchsuchen. Das Spiel selber ist aufgeteilt in ruhigere Phasen mit Gesprächen und Thriller Phasen mit Erkundungen der Anstalt. Dabei lebt das Spiel von der Atmosphäre der dunklen Gänge, wo natürlich der ein oder andere Jump-Scare nicht fehlen darf.

Grafik & Sound

Wow, mit The Inpatient erwartet euch teilweise das bestaussehendste PSVR Spiel zurzeit. Tolle Animationen, Lichteffekte und detailreiche Umgebung sorgen für das nötige Horror Feeling. Auch der 3D Sound überzeugt auf ganzer Linie und sorgt dafür, dass euch beim Schleichen durch die Gänge der Anstalt ab und zu ein Schauer über den Rücken läuft.

Fazit

Mit Until Dawn muss The Inpatient in sehr große Fußstapfen treten. Dabei wird ein völlig anderes Genre bedient als bei Until Dawn. So gleicht The Inpatient eher einem Thriller Abenteuer als dem Teenie-Horror aus Until Dawn.

Die Stimmung wird etwas getrübt von der kurzen Spieldauer, da es verschiedene Enden gibt, ist allerdings ein Wiederspielwert gegeben. Hinzu kommt die etwas unpräzise Steuerung und das teilweise zu langsame Gehen der Spielfigur.

Dank der VR Immersion schafft es The Inpatient, dass ihr euch wie ein Patient in der Anstalt fühlt. Dabei spielen die detailreiche Grafik und der Sound eine wichtige Rolle, denn diese sind so gut wie bei kaum einen anderen VR Spiel.

Das Test-Exemplar / der Review-Code für The Inpatient wurde uns von Sony Interactive Entertainment Europe kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!