Go „Bucks“ go!!!
Statt eines langweiligen Videos zur Einleitung werden wir direkt in ein kleines 3vs3 Spiel geworfen, in dem uns ein Infobereich, auf der linken oberen Ecke, die komplexe Steuerung erklärt.
Nach ein paar Körben landen wir im Menü, das besonders für Einsteiger leider etwas überladen wirkt. Trotzdem solltet ihr euch nicht abschrecken lassen und euch einfach mutig für einen Modus entscheiden. So kümmert sich der Spieler im Franchise-Modus um sein Team und muss dabei sogar finanzielle Entscheidungen treffen. Für die WNBA (Frauenmannschaften) gibt es keine Integration der Franchise-Optionen. Anfangs haben wir uns für ein normales Match entschieden und starteten mit den Milwaukee Bucks. Dank der vorhandenen, offiziellen NBA Lizenz stellen alle Teammitspieler sowie Trikots und Courts eine möglichst reale Abbildung dar was der Authentizität zugutekommt. So kommt eine sehr gute Atmosphäre zu Stande die jeden Fan des Basketball Sports fesseln dürfte. Go „Bucks“ go!!! Besonders spannend wird es im Online-Modus, der neben minimalen Lags und routinierten Ranglisten-Matches auch weitere Features zu bieten hat. Beispielsweise die Match-Serie „Best-of-Seven“, bei der ihr eure Freunde in Duellen herausfordern könnt. Dabei gilt es bis zu 4 Duelle zu gewinnen, um zum Sieger gekrönt werden.
Natürlich fehlt auch der beliebte Sammelkarten-Modus „Ultimate Team“ nicht im Programm. Hier bekommt der Spieler, wie schon aus der FIFA-Serie bekannt, ein paar zufällige Spieler und Trainer, die einen relativ niedrigen Leistungswert besitzen. Sollte es euch daraus gelingen ein unschlagbares Team zu bilden, könnt ihr Münzen sammeln mit denen ihr weitere Kartenpacks kaufen könnt in denen bessere Spieler und Werte auf euch warten. Diese Münzen lassen sich leider auch mit echtem Geld erzielen, was jedoch auch ohne Vitamin B zu meistern sein sollte. Immerhin bezahlt der Spieler für 100 Punkte 1€, wobei 150 Punkte für ein einzige Kartenpack benötigt wird. Hier hätte die Ausbeute doch etwas großzügiger ausfallen können. Richtig neu ist der Story-Modus namens „The One“. In diesem Modus erstellt ihr eine eigene Figur, die ihr von Kopf bis Fuß individuell auswählen dürft. Speziell für den Kopf gibt es ein besonderes, witziges Feature, bei dem ihr euer Gesicht mit Hilfe der Begleit-App und dem enthaltenen FaceHD-Scan Einscannen könnt. Eine geniale Idee. Das sieht nicht nur lustig aus, sondern gibt euch die Sicherheit einen absolut einzigartigen Spieler zu besitzen. Es kann zwischen Streetball auf weltbekannten Courts und einer NBA-Karriere gewechselt werden. Leider hakt die KI ab und zu, doch der Spieler wird vor allem als Rookie wesentlich intensiver ins Spiel eingebunden. Interessant ist die Möglichkeit, dass der Spieler sich sogar seine eigene Ikone aussuchen darf. Sozusagen beeinflusst auch euer gewähltes Vorbild eure passiven Werte, bei denen es zum Beispiel eine größere Wahrscheinlichkeit auf saubere Pässe gibt oder eine höhere Treffsicherheit auf Korb-Schüsse. Bei „Court Battle“ kann sich der Spieler sogar seinen eigenen Court designen. Angefangen von der Parkett-Farbe bis hin zu Stickern im kitschigen Comic-Look steht alles zur Auswahl bereit. Doch Vorsicht! Es kann schon mal passieren, dass der eigens personalisierte Court von anderen Online-Spielern Eigenommen wird. Welch Überraschung!

























